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	<description>Nonsense. Auf hohem Niveau.</description>
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		<title>Das Biest</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vollkommene Finsternis, der saure Geruch der Angst und das leise Scharren gieriger Klauen in der Dunkelheit. Obschon ich es mir vor wenigen Augenblicken selbst ausgesucht hatte, diesen Raum zu betreten, wünschte ich mir bereits jetzt, das ich es nie getan hätte. Die Augen weit aufgerissen stand ich in dem zwei oder drei Meter breiten Raum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vollkommene Finsternis, der saure Geruch der Angst und das leise Scharren gieriger Klauen in der Dunkelheit. Obschon ich es mir vor wenigen Augenblicken selbst ausgesucht hatte, diesen Raum zu betreten, wünschte ich mir bereits jetzt, das ich es nie getan hätte. Die Augen weit aufgerissen stand ich in dem zwei oder drei Meter breiten Raum, wohl wissend, das die Bestie, die ich sonst nur durch die schwere Eisentür hindurch hörte, keine Armlänge von mir entfernt in der ewig währenden Nacht sitzen musste.</p>
<p>Obwohl dieses düstere Gemäuer zu meinem Heim gehört, tief unter der Oberfläche gelegen, ohne Fenster und mit nicht mehr als der dicken Eisentür und massiven, in den Wänden eingelassenen Ringen ausgestattet, hatte ich keine Ahnung, was genau mich in diesem Verlies meines Geistes erwarten würde.</p>
<p>Ha, Verlies. Ein Wort, das suggeriert, das ich völlig unter Kontrolle hätte, was hier eingepfercht ist, doch die Wahrheit ist, das mich weder die steinernen Mauern noch die stählerne Tür, von deren Dicke ich mich gern in den dunkelsten Nächten überzeuge mich wirklich vor der Kreatur schützen können, die hier in armdicken Ketten liegt. Ganz so als würde in meinem Keller ein ungeliebtes Kind leben hatte ich versucht, einfach weiter zu leben und das kleine dreckige Geheimnis für mich zu behalten.  Doch ich sprach von Kontrolle über meinen ungeliebten Gast. Es gibt Wesen,  deren Macht aus  messerscharfen Klauen und Fangzähnen besteht. Meine Nachtmahr gehörte nicht zu dieser Art. Diese Kreatur ist pures Gift, gepresst in einen unheiligen Körper und von einer Stimme beseelt, die jede Distanz überbrückt und jede Hoffnung zersetzt.</p>
<p>Diese Stimme war es, die mich den Großteil meines Lebens verfolgt hatte. Egal, wie viele Türen und Steine ich zwischen mich und sie gebracht habe, sie hat lachend jedes schützende Kartenhaus zusammenstürzen lassen und mich nie aus ihrem Griff entlassen.</p>
<p>Und nun stand ich also mit diesem Monstrum auf engstem Raum, wissend, das es die Ketten nicht einmal spannen müsste, um mich zu erreichen. Was zur Hölle hatte mich dazu getrieben, hierher zukommen? Nun, zumindest diese Antwort muss ich mir nicht schuldig bleiben – die Hölle selbst. Jedes Wort dieser Kreatur, jede Stunde ihrer Existenz und jeder Augenblick in dem sich das Wissen ihrer Existenz wie ein schimmeliger Schleier über meine Welt gelegt hatte, diente im Endeffekt nur dazu, mich hierher in die Arme dieses Wesens zu treiben. Ist es nicht ironisch, das solche Erkenntnisse immer in dem Augenblick aufkeimen, in dem die Pforte zur Sicherheit krachend hinter einem zugefallen ist?</p>
<p>Obschon wesentlich leiser als der dumpfe Schlag, mit dem die Pforte ins Schloss zurückgefallen ist, erschreckte mich der erste Laut, den ich von dem Wesen vernahm zutiefst. Das leise Rascheln von Ketten, das geradezu in meinen Ohren explodierte und ein leiser, übelkeiterregender Klang – das Luft holen der Bestie. Ich hatte bereits oft in Büchern gelesen oder in Filmen gesehen, wie irgendein Monster – nehmen wir zum Beispiel einen Werwolf – in der Luft schnuppernd unweit des Versteckes des armen, wehrlosen Helden herum geschnüffelt hatte, aber erst in diesem Augenblick verstand ich zum ersten mal, was es bedeutet, nur eine Handbreit vom Verderben entfernt zu sein.</p>
<p>Lange lies der Schemen nicht mit einer Reaktion auf meine Anwesenheit mit sich warten „Nun, nun … wer beehrt mich denn da in meinem kleinen Reich?“. Diese Stimme. Gibt es eine Definition von Angst? Gibt es eine Definition von Verzweiflung und Resignation? Diese Stimme ist es. Ein durchdringender, Laut irgendwo zwischen Fingernägeln auf einer Schiefertafel und dem Geräusch reißenden Fleisches. Meine Lippen öffneten sich, Schweiß auf meiner Stirn. Meine rechte Hand klammerte sich fest um das kleine Streichholzheft, die einzige „Waffe“, die ich mit mir genommen hatte.</p>
<p>Meine Lippen öffneten sich, tausend Worte hinter meiner Stirn. Wie so oft in meinem Leben zuckten die Satzfetzen auch nun hinter dem Damm meiner Stimmbänder hin und her, darauf pochend den Weg ins freie zu finden aber beständig gegen die unsichtbaren Widerstände stoßend, die ich der Kreatur verdankte, die sich nun mit rasselndem Atem in der Dunkelheit aufsetzte. Mit jeder schlurfendem Bewegung, mit jedem Klang von feuchtem Fleisch auf Stein, wurde der  süße Gestank der Verwesung überwältigender. Während sich mein Mund hilflos bewegte, unfähig Laute zu formulieren, fuhr die Bestie unbeirrt fort. „Na, Du Nichts? Was willst Du sagen, hmm? Was hast DU der Welt schon zu bieten? Ein paar lahme Worte?“ meckerndes Lachen. Völlige Hilflosigkeit. Ein Gefühl, das im Kopf beginnt und dann siedend heiß in den Körper hinunter fließt, jeden Funken der Gegenwehr versengt um uns schlaff und kraftlos zurück zulassen – die Knie gebeugt und den Kopf gesenkt – auf den Henker wartend.</p>
<p>„N-Nein &#8230;“ wie schwach und kraftlos dieses gestammelte Wort im Vergleich zu der flüssigen Aussprache meines Kontrahenten wirkte. „N-n-n-na was? Meine Güte, wer soll denn die Geduld haben, diesem blöden Gestammel zuzuhören? Aber keine Sorge Du Miststück, ich tu dir und der Welt einen Gefallen und sorg schon dafür, das Du die Fresse hälst, wie Du es tun solltest.“ Worte wie diese waren es, die ich seit Jahrzehnten in meinem kleinen Reich gehört hatte. Gift, das in jede Tat, jeden Gedanken und jeden Traum geflossen ist. Hinter meiner Stirn spielte sich unterdessen das alte, traurige Paradoxon ab – das Gefühl des völligen Krampfs, der die Worte zuverlässiger als jeder Korken in mir hält und das Wissen, das es diesen Krampf zu lösen gilt, wenn ich auch nur ein Wort hervorbringen will. Einzig meine Finger bewegten sich, spielten mit dem kleinen Streichholzbrief herum, der bereits glitschig von meinem Schweiß war. Ich glaubte zu spüren, wie der Nachtmahr den Kopf in der Finsternis herumwarf, ganz so, als könnte es sogar die Schläge meines Herzens hören „Was hast Du denn da, Du kleiner Schisser? Hast Du mir deinen Teddy mitgebracht, damit ich ihn kaue und ausspucke wie dein kümmerliches Selbstvertrauen?“ War da eine kleine Spur von Nervosität in den Worten des Wesens? Nein, unmöglich, immerhin war da nicht einmal die Spur eines Stotterns oder eines Zögerns in ihren Worten – ein klares Zeichen ihrer Selbstsicherheit. Und überhaupt, wie sollte ich hier einen Vernünftigen Gedanken fassen? Jede Angst meines Lebens tropfte von den klammen Wänden, ich wartete nur darauf, das mir dieses Monstrum an die Kehle sprang und alles, was ich zu meiner Verteidigung vorzubringen hatte war ein „N-Nein&#8230;“? Großartig, meine verbalen Fähigkeiten waren verlässlich wie immer.</p>
<p>Meine Finger allerdings waren nicht so untätig. Egal wann in meinem Leben, ich spiele nahezu immer mit irgendetwas herum, so auch nun. Beständig klappte ich das kleine Stück Hoffnung auf und zu, fuhr mit dem Fingernagel über die kleinen, roten Köpfe und nahm die Wärme nicht einmal wahr, die sich unter meinen Fingerspitzen ausbreitete. Raschelnde Ketten. „Was ist das? Streichhölzer? Glaubst Du, Du kannst mich einfach verbrennen und vergessen? Pah, lächerlich. Gib mir nur fünf Minuten und Du denkst gar nichts mehr. Keine billige Hoffnung, keine verzehrende Angst und keine albernen Rückzieher mehr, mit denen Du dich ständig selbst zum Trott&#8230;“. Eine Supernova. Jedes Wort des Monstrums hatte meine Finger angespornt, die schneller und schneller über das Heft geglitten waren. Alles was aus dieser panischen Geste entsprungen war, war ein Funke, der einem Feuerwerkskörper gleich eine rauchige Bahn durch den Kerker hindurch zu Boden zog. Ich selbst hätte diesem kurzen Aufblitzen keine Bedeutung beigemessen. Seht Ihr, wenn sich das Denken auf das schlagen des eigenen Herzens im Ohr und das Gefühl, der Situation nicht gewachsen zu sein reduziert, dann ist man ausgesprochen unempfänglich für subtile Hoffnungsschimmer. Worauf ich allerdings aufmerksam wurde war das plötzliche verstummen des Wesens. Verstummen ist hier allerdings nicht das rechte Wort, denn das letzte Wort ging in ein bösartiges Zischen über, das allein dazu ausgereicht hätte, selbst gestandene Männer in stammelnde Bündel zu verwandeln.</p>
<p>„Mach Dir nicht lächerlich, Du Narr!“ geiferte das Wesen, das mein Gesicht und meine Hände in seinem Zorn bei jedem Wort mit seinem brennenden Speichel benetzte. „Du kannst nicht einmal deinen Namen aufsagen, da wird dir auch ein lächerliches Feuerchen nichts nutzen. Blamier Dich nicht schon wieder selbst!“. Wir Menschen mögen großartig darin sagen, alles zu durchdenken und jede Entscheidung sorgfältig abzuwägen, doch in den Augenblicken, in denen sich unser Leben verändert sind es meist Herz und Geist, die die Entscheidungen für uns treffen und die unsere Hände leiten. So habe ich es wohl nicht meiner Intelligenz, auf die ich sonst so stolz bin, sondern meinem Wesen zu verdanken, das meine Finger wie von selbst eines der Streichhölzer fanden und aus seinem Gefängnis befreiten. Das Gebrabbel und Geschrei der Kreatur schwoll immer weiter an, doch obwohl es mich jederzeit hätte packen können verblieb es auf seinem Platz, während ich den Arm ausstreckte und das Streichholz scharrend an der Wand entlangriss. Ein Funke, noch ein Funke und schließlich das leise Geräusch, mit dem sich das Holz entzündete – eine kleine Flamme in der Finsternis.</p>
<p>Das zusammenhanglose Gestammel der Kreatur gipfelte in einem schrillen Crescendo, das ich erst jetzt, wo ich diese Zeilen zu Papier bringe, als Panik erkenne. Während die Flamme in meiner Hand die Konturen des Raumes aus der Finsternis riss, stockte mein Herz – würde ich überhaupt dazu in der Lage sein, den Anblick dieser Kreatur zu ertragen oder würde mein Geist einfach an dieser Bürde zerbrechen? Was ich dann aber sah war mordender Alptraum, kein zerstörerischer Nachtmahr und auch keine unbezwingbare Bestie, sondern … ein verkümmertes Ding.</p>
<p>Seine Züge wirkten entfernt menschlich. Es hatte einen Kopf, zwei Arme, zwei Beine und ungefähr die Größe eines Zwölfjährigen Wesens. Auf die Knie zusammengesunken kniete es auf dem Boden, den Rücken an die steinerne Wand gelehnt eilte der Blick der Kreatur ziellos von einer Ecke zur anderen, huschte über den Boden und fand mich doch nie direkt. Die Augen wirkten unnatürlich groß in dem Gesicht, das von filzigem, schwarzen Haar eingerahmt war. Die Lippen waren zu trockenen, grünlichen Spalten verfault. Der Mund, den sie umschlossen, brachte keine der ungezählten giftigen Worte zustande, die er so lange gespien hatte. Stattdessen hörte ich nur einen Klang, der mir allzu vertraut war – hilfloses Gestammel.</p>
<p>Was dieses Wesen aber wirklich von einem Menschen unterschied war die Haut, die über den verkümmerten Gelenken spannte, mit denen es nicht einmal einen einzigen Schritt hätte tun können. Anstatt rosigweicher Haut schien ein Meer auf der Haut zu wogen. Ein schwarzes Meer aus Pech, das mal um mal blasen auf der schmierigen Oberfläche warf.</p>
<p>Das erschreckende war der Umstand, dass das wogen und die Bewegungen nicht zufällig waren, sondern das sich mal um mal bekannte Bilder auf dessen Oberfläche bildeten, die messerscharfe Dornen durch mein Herz trieben. Im einen Augenblick glaubte ich meine Mutter zu erkennen, im nächsten Schneeflocken, die sich in langem Haar verfingen. Eine Gitarre, die Kontur eines schlacksigen, schwarz haarigen Jungen. Ein braunes Kordsofa in der Leere, zusammengepresste Lippen, sich abwendende Köpfe.</p>
<p>Dieses Wesen symbolisierte alles, was ich nicht war. Und allein diese Tatsache, diese Güte in meinem Herzen, trieb mich dazu, die Finger zu öffnen und das Streichholz fallen zu lassen.</p>
<p>Während ich mich abwendete fand das Feuer ein dankbares Heim in dem Haar der Kreatur, der jeder Klang genommen wurde und so ging ich im Schein des Feuers in meinen Geist hinaus, der zum ersten mal seit langer, langer Zeit glänzte.</p>
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		<title>Predators &#8211; Großer Name, großer Film?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 08:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Predators]]></category>

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		<description><![CDATA[Predators. Ein Name, der über den Lebensstil der so betitelten Rasse ungefähr soviel Interpretationsspielraum offen lässt wie ein Totenschädel auf einer kleinen, verdächtig aussehenden Flasche. Seit Jahren hetzt diese Spezies nun schon über Kinoleinwände, Computerbildschirme und Fernseher, verzaubert Fans mit abgedrehter Technik und einem &#8220;Gesellschaftssystem&#8221; (Fanzitat), das auf &#8220;Ehre, Stärke und Ruhm aufbaut, wie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Predators. Ein Name, der über den Lebensstil der so betitelten Rasse ungefähr soviel Interpretationsspielraum offen lässt wie ein Totenschädel auf einer kleinen, verdächtig aussehenden Flasche. Seit Jahren hetzt diese Spezies nun schon über Kinoleinwände, Computerbildschirme und Fernseher, verzaubert Fans mit abgedrehter Technik und einem &#8220;Gesellschaftssystem&#8221; (Fanzitat), das auf &#8220;Ehre, Stärke und Ruhm aufbaut, wie das alte Rom&#8221;.</p>
<p>Ja, was auch immer.</p>
<p>Der jüngste Filmableger, der sich um diese Spezies dreht, heißt beeindruckenderweise &#8220;Predators&#8221;, hat in Deutschland keine Jugendfreigabe und wird offiziell dem Genre &#8220;Action/Horror&#8221; zugeordnet.</p>
<p>Wer mich kennt, weiß, das sich auf meiner Beliebtheitsskala Horrorfilme und Spinnen den letzten Platz teilen. Wie kam es also, das ich mir diesen Film angesehen habe? Der Grund lautet: <a title="Robert Rodriguez bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Rodriguez" target="_blank">Robert Rodriguez</a>. Der Mann also, der seinerzeit für Sin City verantwortlich war und der eine Freundin dazu getrieben hat, diesen Film unbedingt sehen zu müssen.</p>
<p>Doch genug des Vorgeplänkels, kommen wir zum Film:</p>
<p>Weiter, blauer Himmel, der donnernde Lärm des Windes und die Nahaufnahme auf eine Person, die ohne ersichtlichen Grund zu Boden stürzt und sich im letzten Augenblick mit einem Fallschirm retten kann. Der Einstieg hat bei den Leuten, mit denen ich den Film gesehen habe, bereits für kontroverse Meinungen gesorgt: Ich fand dieses Mir nichts, dir nichts in der Luft herumflattern ziemlich obskur, meine Begleiter fanden es spannend.</p>
<p>Ah, bevor ich es vergesse: Ich müsste euch an dieser Stelle versprechen, keine Storyelemente zu spoilern, aber keine Sorge, ihr seid außer Gefahr &#8211; da gibt es nichts zu spoilern. Der Film bietet soviel Abwechslung, Storywendungen und unvorhersehbare Zufälle wie <a title="Predators in 2:24 Minuten." href="http://www.youtube.com/watch?v=UX6e7sO1ss0" target="_blank">dieses Video</a>.</p>
<p>Zurück aber zum Anfang des Films, denn hier wirkt er noch richtig stark: Nach dem durchwachsenen Einstieg finden die Protagonisten des Films an einem Ort zusammen, den niemand von ihnen kennt oder einordnen kann. Die Art und Weise, wie die zu Boden stürzenden Menschen zusammen finden, wie unterschiedliche Kulturen und Menschen aufeinander treffen (Ich werde nun nicht die Frage aufwerfen, wie diese Leutchens aus allen Herren Ländern miteinander kommunizieren können &#8211; never point out plot holes!) und sich im Angesicht dieser extremen Situation mehr oder weniger zusammenraufen ist spannend, teilweise aufwühlend und mitreissend. Schade nur, das hier zum Teil stark auf die &#8220;Vorspulen&#8221;-Taste gedrückt wird, das Niveau schwankt zwischen cleverer Charakterentwicklung und &#8220;Hey, wer bist Du? Na, was solls, ich vertrau Dir mein Leben an&#8221;.</p>
<p>Das Design der fremden Welt und des undurchdringlichen Dschungels scheint durchaus passend, hat in meinem Hinterkopf aber immer wieder den Vergleich zu Avatar aufgeworfen, gegen den Predators eher aussieht wie das Waldstück hinter Tante Hildes Häuschen, nicht wie eine fremde, gefährliche Welt.</p>
<p>Nun &#8211; ein paar Storysequenzen später und nach dem überstehen der ersten Action geschieht schließlich das, was alle Fanatiker glücklich aufjubeln lassen wird: die Predator treten ins Bild und man erkennt sofort sämtliche technischen Kniffe, die man von ihnen gewohnt ist. Tarnanzüge, die charakteristischen, roten Strahlen des nahenden Todes und (fast) der ganze Rest des klassischen Sortiments werden aufgefahren. Das Design der Predators selbst fand ich etwas zu klobig, etwas zu bullig, aber es sieht in jedem Falle beeindruckend echt aus, vorbei ist die Zeit von 1,59m großen Menschen in Plastikanzügen, die von einer Schar Papageien synchronisiert werden.</p>
<p>Mit dem auftreten der ersten Action wird allerdings auch das Prinzip der Charakterentwicklung über den Haufen geworfen und gegen Non-stop-action gepaart mit einigen Horrorelementen getauscht. Horror bedeutet bei diesem Film zu 95% übrigens lediglich das zeigen von Blut, verstümmelten Körpern und den recht ungewöhnlichen <a title="Trophäen galore" href="http://www.juglan.com/artikelbilder/wirbelsaeule1.jpg" target="_blank">Lieblingstrophäen</a> der Predators &#8211; man muss keine schweißtreibenden Panikattacken befürchten, womit ich den Film auch als für Angsthasen geeignet ansehen würde (Immerhin habe ich ihn ausgehalten!).</p>
<p>Ein paar Worte möchte ich übrigens noch über das Yakuzamitglied verlieren, das der Gruppe beiwohnt: zu Beginn avancierte er schon auf Grund seines Schweigens zu einem meiner Lieblingscharaktere, was dann allerdings aus ihm gemacht wurde, ist, nun &#8211; man könnte es ein Klischee nennen. Ein verdammtes Biest von einem Klischee und war für mich ein ganz heftiges Zeichen für den Absturz des Films von einem spannenden, Interaktionsgetriebenen Werk zu einem blutstarrenden Massaker.</p>
<p><em><strong>Fazit</strong></em></p>
<p>Ein Film, der zu Beginn viel verspricht &#8211; spannende Charakterentwicklung &#8211; und von diesem Weg für solide Action mit reichlich Blut und Gewalt abweicht. Es gibt Schlüsselaugenblicke, Momente des Lichts, in denen man dem Film zutraut, gewohnte Bahnen zu verlassen und mit neuen Wendungen oder tabulosem Verhalten zu beeindrucken &#8211; Schade, das diese Versprechen nicht gehalten werden (Womit ein bisschen Politik in die Filmwelt einzieht, was?).</p>
<p>Horrorelemente werden nicht ausgespielt, wenn man mit halbwegs wachem Verstand zusieht, dann muss man über manche Dinge einfach lachen und letztendlich bleiben unbefriedigend viele Fragen offen &#8211; Schade.</p>
<p><strong>Punkte: 4/10</strong></p>
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		<title>Fanpost</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 22:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nonsense]]></category>
		<category><![CDATA[Fanmails]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüß euch,
als wiedereinstieg scheint es mir nur recht und billig, Stichprobenartig einige der Mails hier wiederzugeben, die mir in den letzten Monaten zugesendet wurden (Ich möchte erwähnen, das alle Beteiligten ihr &#8220;OK&#8221; gegeben haben &#8211; das warten auf die Rückmeldung war eine formidable Ausrede dafür, mir mit dem Wiedereinstieg ein bisschen mehr Zeit als nötig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grüß euch,</p>
<p>als wiedereinstieg scheint es mir nur recht und billig, Stichprobenartig einige der Mails hier wiederzugeben, die mir in den letzten Monaten zugesendet wurden (Ich möchte erwähnen, das alle Beteiligten ihr &#8220;OK&#8221; gegeben haben &#8211; das warten auf die Rückmeldung war eine formidable Ausrede dafür, mir mit dem Wiedereinstieg ein bisschen mehr Zeit als nötig zu lassen).</p>
<p>Eigentlich ist es ziemlich kurios, die Feder zum Wiedereinstieg wieder aus der Hand zu geben, wieso aber auch nicht? Letztendlich wird jedes Medium erst durch seine Nutzer interessant und so kann man diesen Beitrag als ein kleines &#8220;Dankeschön&#8221; an die fünf glücklichen Verstehen, die ich gezogen habe und die es mir wert schienen, gepostet zu werden (Ich habe offen gesagt den einen oder anderen &#8220;lulz, pOst plOx!&#8221;-Beitrag herausgefiltert, damit die Spannung erhalten bleibt). Es versteht sich von selbst, das die Beiträge in keiner besonderen Reihenfolge stehen &#8211; alle liegen mir zu gleichen Teilen am Herzen.</p>
<blockquote><p>Hallo Dragon,</p>
<p>ich finde es sehr schade das du nichtmehr bloggst denn der lesestoff ist immer weniger geworden. Natürlich gibt es noch zeitungen und son kram aber die realität ist nicht lustig. Da lese ich lieber ein paar sachen von dir <img src='http://www.alt-f4-news.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  wenn du also wieder zeit zum schreiben finden würdest dann wäre ich bestimmt nicht die einzige die das sehrsehrsehrsehr glücklich machen würde :p</p>
<p>bittebittebitte!</p>
<p>L.</p></blockquote>
<blockquote><p>Hey,</p>
<p>warum bloggst Du nichtmehr? Was soll das? Wo sind die Diskussionen hin? Ich finde, das wir alle ein Recht Darauf haben, weiter von Dir mit Texten versorgt zu Werden, LOL!</p>
<p>Ob Du Lust hast oder nicht ist so egal wie Zeit oder andere Sache, SCHREIB VERFLIXTNOCHEINS!!!!!!!</p></blockquote>
<blockquote><p>Hi,</p>
<p>i have a special tip for you: Buy stocks from [Superawesomecompany] because they rule and will make u rich for real.</p></blockquote>
<blockquote><p>wo kann ich deine alten Beiträge finden?</p>
<p>M.</p></blockquote>
<blockquote><p>Was ist Faul und reimt sich auf <!-- display answer --> <!-- google_ad_section_start --> &#8220;Wagon&#8221;?</p>
<p>(Ja, das musste ich mit google finden, na und?!?)</p></blockquote>
<p>&#8230;besser hätte ich mich selbst nicht wieder einführen können, oder? Vielen Dank für 1.368 e-Mails, die ich zu 80% gelesen, zu 50% beantwortet und zu 100% Dankbar aufgenommen habe!</p>
<p>An dieser Stelle lasse ich mir das Versprechen abringen, das ihr für eure Mühen entschädigt werdet &#8230; früher oder später! <img src='http://www.alt-f4-news.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>~ Julian</p>
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		<title>Long time no see</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 22:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nonsense]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun, viele Monate sind ins Land gezogen, seitdem mein letzter Eintrag auf der alten Internetseite veröffentlicht wurde, die rein zufällig dieselbe URL hatte. Manche von euch mögen euch an die angekündigten Umbauarbeiten erinnern, andere haben gehört, das ich verstorben oder ausgewandert sei und wieder andere munkelten, das ich untergetaucht und für immer von der Bildfläche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, viele Monate sind ins Land gezogen, seitdem mein letzter Eintrag auf der alten Internetseite veröffentlicht wurde, die rein zufällig dieselbe URL hatte. Manche von euch mögen euch an die angekündigten Umbauarbeiten erinnern, andere haben gehört, das ich verstorben oder ausgewandert sei und wieder andere munkelten, das ich untergetaucht und für immer von der Bildfläche verschwunden bin.</p>
<p>Tatsächlich allerdings gab es lediglich ein paar tiefgreifende Änderungen in meinem Leben, die mich mehr im Griff behalten haben, als ich mir das selbst vorgestellt hätte (Und bis zu diesem Augenblick klangen solche Sätze für mich immer ziemlich fragwürdig), aber zwischen einem Umzug, der beruflichen Neuorientierung und reichlich privatem Tohuwabohu (Dazu an anderer Stelle mehr) war nur wenig Zeit, die ich dann nicht zwingend in das Verfassen von Blogeinträgen investieren wollte, auch wenn mich tausende (!) von e-Mails über die Monate hinweg vom Gegenteil überzeugen wollten.</p>
<p>Lange hat es gedauert und den meisten von euch wird auffallen, das sich im Grunde genommen wenig geändert hat &#8211; die der Seite zu Grunde liegende Technik ist dieselbe wie zuvor, ich bin in vielerlei Hinsicht noch immer der alte und auch meine Ziele für diese Seite haben sich nicht geändert: Ganz entspannt meine Sicht der Dinge veranschaulichen und gute Unterhaltung bieten.</p>
<p>Mit diesem Post bleibt mir im Grunde also nur ein sprödes: Ich bin zurück, entschuldigt die lange Abwesenheit und ich freue mich darauf, von alten Freunden und neuen Bekannten zu hören.</p>
<p>~ Julian</p>
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